Wunsch

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by Kaya
This is a Chapter of the Story Aus dem Leben eines verrückten Sachsen. Go back to the previous Chapter

Ich starrte in die Luft und rülpste spartanisch. Das tat gut. Was wäre wohl eine Welt in der ein Sauger seine Pflicht erfüllt. In der man ihn im Baumarkt kauft, eingepackt in eine glänzende rechteckige Packung, die nach Plastik riecht. Aber so intensiv, dass man weiß, er ist gerade neu aus der Fabrik. Man transportiert ihn dann mit nach Hause und mit in den eigenen Garten. Dort öffnet man das Tesa an den Falten und macht die Packung auf. Mit einem leichten Ruck kommt er raus und man hält das dicke Prachtding in der Hand. Wie es leibt und bläst. Man drückt auf den Knopf und es bläst, wie ein Laubgebläse noch nie zuvor geblasen hat. Die Luft kommt rausgeströmt wie ein Wasserstrahl aus der Dusche und die Blätter haben keine Wahl, als auszuweichen. Die Blätter wirbeln durch den Wind und fliegen tosend in eine Richtung. Sie haben keine Wahl. Sie sind dem Willen des Laubgebläses unterworfe und ich führe es. Nur ich. Kein anderer. Mein Laubgebläse und ich. Dann durchfährt mich ein Ruck und ich wache auf. Ich stehe immer noch mit meinem Besen in der Hand und starre das Laubgebläse an, wie es einsam auf der Erde liegt. Tja, war wohl doch nur ein Traum.


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