Anfangen zu singen
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by Arthur
This is a Chapter of the Story Aus dem Leben eines verrückten Sachsen. Go back to the previous ChapterIn meiner Verzweiflung fing ich laut an zu singen: "Zum Geburdsdaach viel Glügg! Zum Geburdsdaach viel Glügg! Zum Geburdsdaach lieber Sohnemann, zum Geburdsdaach viel Glügg!"
Dadurch gewann ich etwas Zeit, weil sich der Sohnemann wohl die Ohren zuhalten musste, um dem wohligen Lärm meines Blattwerk-Anhauchers kombiniert mit meiner wunderschönen Bassstimme zu entgehen.
Mit einem Ruck entledigte ich mich des Geräts und zog meine Hose wieder hoch. Gerade rechtzeitig. Der Sohnemann kam rein, dieses Mal aus Protest selber singend: "Gymnasium" Gymnasium! Füsik, Füsik, Füsik! An der Tafel steht ein... äh... ein Ei?" scheinbar hatte er den Text vergessen. "Das gibt's ja gar nicht! Du hast an meinen Geburtstag gedacht!" rief er im nächsten Moment laut. "Also ja äh ich äh natürlich." stammelte ich und fummelte verlegen an meinem Anglerhut herum. "Ich hab sogar ein Geschenk für dich!" Verzweifelt wühlte ich in meiner Jackentasche. Zum Vorschein kam, zu meinem Entsetzen, nur mein eigenes Tagebuch, ein braun-gelbes Buch, auf dem "Aus dem Leben eines Sachsen." zu lesen war. "Für dich, Stammesfürst klobiger Kabeljau." So oder so ähnlich nannten ihn seine Freunde. "Halte es in EHREN!" "MAN!" antworte mein Sohnemann. "Ich hatte mir doch VIP Tickets für den Klöße Fritz gewünscht!" Ich erwiderte: "Das passt doch, echt wirklich. Ich lege noch einen Laubsauger oben drauf!" Doch der Sohnemann war schon eifrig damit beschäftigt, in meinem Tagebuch zu wühlen. Oh nein! Mir war soeben eingefallen, dass ich einen äußerst intimen Traum, in dem der Manfred und 50 Liter Hackfleisch vorkamen, vor kurzem darin verewigt hatte..."