Der dickste Joint der Welt

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by Andi
This is a Chapter of the Story Aus dem Leben eines verrückten Sachsen. Go back to the previous Chapter

Dicke Rauchschwaden stiegen auf als Fred Graber an seinem dicken Joint aus Backpapier zog und dann genüsslich ausatmete.

"Mensch Sachse", sagte er und winkte mir eifrig zu. "Zieh auch mal!" Ich nickte. Was war mit mir los? Normalerweise stand ich solchen Substanzen immer kritisch gegenüber. Ich war allseits bekannt für meinen maßvollen Konsum. Jeden Tag nur ein bis sechzehn Bier und maximal zwei Schachteln Zigaretten. Ehe ich weiter denken könnte, steckte mir Fred das riesen Teil in den Mund. Ich zog.

"Maßvoller Umgang", dachte ich weiterhin. Dann dachte ich an diese dämliche
sprechende Büroklammer im Computer die mich früher immer aufregte. Dann dachte ich an meinen Versuch Spargel aus dem Glas als Gabel zu verwenden, damals als ich beim Campen mein Besteck vergessen hatte. Dann dachte ich an Manfred, als wir mal Hackbällchen gemacht hatten, die wir dann genüsslich mit Käsesauce aßen.

Ich sah in den Spiegel. Ich erblickte einen monströsen Overcut, den ich mir versehentlich neulich beim Hecke trimmen mit der Laubsäge verpasst hatte. Immerhin konnte ich meine prächtigen Seitenhaare retten. Dann sah ich, dass ich immer noch an dem Joint zog. Im Spiegelbild erblickte ich eine weitere Gestalt, die weder Fred noch ich war. Sie grinste dämlich und hatte zu kurze Schuhe an, aus denen die Zehen vorne rausragten. "Tach Sachse! Ich bin Kaka Kurzschuh", sagte die Erscheinung. "Ich rate dir dringend dazu, mit dem ziehen auszuhöhren." Sollte ich auf diesen dahergelaufenen Witzbold hören?


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