Das Laubgebläse zerstören, bevor alles mal wieder eskaliert

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by Andi
This is a Chapter of the Story Aus dem Leben eines verrückten Sachsen. Go back to the previous Chapter

"Tja, kann man wohl nichts machen," murmelte ich resigniert und grabschte mir das Gerät. "Diese neumodische Technik hat mich wohl einfach überholt." Damals hatten wir unser Laub einfach manuell weggepustet, aber das ließ mein Raucherhusten nicht mehr zu. Diese scheiß juckende gereizte Stelle im Rachen wurde ich seit 2 Jahren nicht mehr los.

Meine Tante Hilde hatte mir damals den Tipp gegeben das ganze mit einem großen Glas Lebertran zu behandeln. Da das Zeug scheußlich schmeckt, bin ich umgestiegen auf Thunfisch mit Käsesauce. Geschmack und Heilungseffekt sehr ähnlich!

Ich nahm das Gerät und legte es auf den Steinboden meiner Terrasse. Wehmütig seufzend griff ich zum Vorschlaghammer.

"Mach's gut, kleines Gerät", flüsterte ich. Eine kleine Träne kullterte an meiner Wange herab. Dann schlug ich mit voller Kraft zu und das Laubgebläse zerbrach in tausend teile. Ich hätte schwören können, die sich lösende Anspannung in mir und dem Gerät zu spüren.

Ich erinnerte mich an die "Many Worlds Interpretation". Irgendwie ahnte ich, dass ich einige spektakuläre Erlebnisse mit diesem Gerät verpasst hatte. Doch ich war mir trotzdem sicher, dass es zum Wohle dieser Welt das Beste war das Gerät ein für allemal auszulöschen, bevor etwas schreckliches passierte.


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