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by Arthur
This is a Chapter of the Story Aus dem Leben eines verrückten Sachsen. Go back to the previous Chapter

"Heyyyyy Süßer, was kann ich für dich tun?", schallte es aus dem Telefon. "Herr Wachtmeister, ich will eine Straftat melden!", erwiderte ich ungeduldig. "Soso, warst du also ein böser Junge ( ͡° ͜ʖ ͡°) ?" Was war denn mit dem Klabautermann los? "Natürlich nicht ich, der Querverränkte hier!" Ich zeigte mit dem Finger auf die vor mir zusammengesunkene Gestalt, die sich langsam anfing zu regen. "Querverrenkt? Was habt ihr denn für unartige Spiele gespielt ( ͡° ͜ʖ ͡°)? Ich hoffe, bei dir ist trotzdem noch alles geschmeidig? Aber ich seid ja wahrscheinlich gut geölt ( ͡° ͜ʖ ͡°)!"
Spiele? Das war doch keine Kindergarten hier! "Jetzt reden Sie nicht so geschwollen daher und sagen Sie mir, was ich tun soll! Soll ich den Fesseln? Und wenn ja, womit? Ich hab nichts da!"
"Ohhhh", erwiderte die Stimme "Fesseln ist sicherlich eine ganz wunderbare Idee. Die Möglichkeiten, die sich einem bieten! Keine Sorge, im Zweifelsfall tun es auch die eigenen Klamotten.
Und die los zu sein, ist ja auch kein Nachteil ( ͡° ͜ʖ ͡°) !" Immerhin, damit war ich endlich einen Schritt weiter. Ich schlüpfte aus meinen Schuhen, zog meine Hose aus und band dem Mann damit die Hände hinter dem Rücken zusammen. Das reichte aber noch nicht. "Ich muss ihn knebeln!" rief ich in den Hörer. "Knebeln? Ich wüsste da bessere Wege, jemandem 'Das Maul zu stopfen' ", antworte die Stimme. "Aber ich weiß ja nicht, was für umgezogene Dinge du vorhast. Probier es doch mit deinen Socken, die hat er bestimmt gerne im Mund." So komisch sich der Typ auch ausdrückte, seine Ideen waren echt nicht von schlechten Eltern. Ich schnappte mir meine beiden schönen senffarbenen Socken und drückte Sie dem Mann in den Mund.
"Was mach ich denn jetzt mit seinen Augen?", war meine nächste Frage. "Ohhhh, die kann man wunderbar mit dem Schlüpfer verbinden!", kam prompt die Antwort. Woher wusste der Typ, dass ich stets zwei Unterhosen übereinander trug, falls mir Mal ein Missgeschick geschah. "Unglaublicher Überwachungsstaat!", schimpfte ich lauthals. "Es ist aber auch, es ist aber auch, es ist aber auch echt nicht zu fassen!" Trotzdem befolgte ich den Tipp und in Null Komma nichts saß vor mir ein geknebelter, blinder und gefesselter Krawallmacher und ich stemmte hochzufrieden die Hände in die Hüften. Nunja, ich trug keine Unterhose mehr, aber bei den sommerlichen Temperaturen würde man das bestimmt für eine Badehose halten. Dann wanderten meine Gedanken wieder zu dem Stasi- Mitarbeiter am Telefon. "Den Rest erledigen Sie, ich habe mich um einen Sauger zu kümmern!" "Ohhhh! Saugen! ( ͡° ͜ʖ ͡°) ja da kommen wir der Sache näher! Dann ziehen sie dem Mann Mal die H..." Ich drückte den roten Hörer. Was für ein Laberkopf! Jetzt aber wieder zurück zu den wichtigen Angelegenheit des Lebens: ich musste immer noch zum Brillengeschäft. Leider hatte irgendein Spaßvogel wohl die Notbremse gezogen, wie mir in diesem Moment auffiel. Außerdem starrten mich alle Leute an, als hätte ich Leberkäse zwischen den Zähnen. Egal. Dann eben per Anhalter das letzte Stück. Ich schnappte mir mein Portemonnaie aus meiner Hose, die dem Mann immer noch um die Arme gebunden war, und steckte es in Ermangelung eines besser Platzes vorne in meine Unterhose. Dann schnappte ich mir die Waffe, und sprang unter den großen Augen der dämlich starrenden Fahrgäste aus dem Zug. Was gab's denn da zu glotzen?
So, jetzt aber auf, ein Auto anhalten, und dann zum Brillengeschäft!


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