Direkt mit S-Bahn zum Brillengeschäft fahren
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by Arthur
This is a Chapter of the Story Aus dem Leben eines verrückten Sachsen. Go back to the previous ChapterDa saß ich nun, in der schönen Leipziger S-Bahn, die leider Mal wieder bis oben hin voll war - ähnlich wie der Manfred letztens auf der Brücke in Gütersloh.
Als wäre das nicht schon genug, setzte sich doch vor mir tatsächlich so ein Quadratschädel hin, von dem ich jedes Nasenhaare sehen konnte.
Warum mich das so störte? Döh! Es ist nun Mal Dezember 2020 - und Corona macht auch vor dieser Geschichte keinen Halt!
Da saß es also, mit einem hämischen Grinsen, und blickte mich herausfordernd an.
"Maske auf, aber Zack Zack, sonst setzt es was!",
forderte ich ihn höflich auf.
"Was willst du Spinner hier"?, blökte mir der Mann entgegen. "Ich hau dich um, du Pfeifenwichser" Damit war mein Gedultsfaden entgültig gerissen. Niemand nennt mich einen Pfeifenwichser!
"SACH MAL HABEN SIE DIR INS HIRN GESCHISSEN MIT 3 JAHREN PECHWURST?!?!
SIE BEGEHEN EINE STRAFTAT! DAS DÜRFEN SIE NICHT!", schrie ich. Der Typ stand auf und holte tatsächlich mit seiner Faust aus. Moment. Nicht nur seine Faust. Ich sah ein metallisches Glänzen. Eine Pistole!
Doch ich war viel zu sehr in Rage, um mich aufhalten zu lassen. "SCHEISSE HIER! 699 SCHLÄGE IN DIE FRESSE BEKOMMST DU!" Klirrend viel die Pistole zu Boden, und dem Mann entfuhr ein "Gargagrantelmaaaaaan", was meine faust in seinem Solaplexus landete. Da staunt ihr nicht schlecht, was! Den Schlag hatte ich mir von meinem Idol, Eddie Hall, abgeschaut. Ich hatte auch angefangen, täglich 10000 Kalorien zu essen. Beziehungsweise es zumindest einmal versucht. Bei dem Gedanken tauchte ein Glas Öl vor meinem inneren Auge auf und mir wurde leicht übel. Ich verdrängte das Bild und konzentrierte mich wieder auf die Realität. Vor mir erblickte den zusammengesunkenen Mann und neben ihm die Knarre auf dem Boden.