Die Saftpresse
14
by Arthur
This is a Chapter of the Story Aus dem Leben eines verrückten Sachsen. Go back to the previous ChapterDann eben die Saftpresse! Zur Hölle mit der Brille, die brauchte ich eigentlich eh nicht. Sonst hätte ich ja auch wohl kaum wie ein Luchs alles absuchen können.
So schnappte ich mir den Karton und riss ihn auf.
"Saftoro" stand auf dem Gerät. "Wie geht'n das jetzt"? fragte ich mich. Da ertönte es auch schon aus der Presse: "Willkommen! Da wir vom dau ausgehen, und davon, dass dieser auch noch sächsisch spricht, ist diese Presse sprachgesteuert. Der dau ist nämlich nicht in der Lage, den on off knopf zu finden."
Völlig baff starrte ich das Gerät an. Mein Kopf zuckte unwillkürlich zur Seite und meine Hände fingen an zu zittern.
"Bitte beheben sie sich zum nächsten Saftoro Markt und kaufen sie einen Saftbeutel."
Da hatten wir den Salat. Gestern war mir mein letztes paar Schuhe abhanden gekommen, als ich eine Auseinandersetzung mit dem Nachbarshund "Beissvieh" hatte. Der Name war Programm, und ich konnte mich nur retten, indem ich ihm meinen schönen Wanderstiefel in die Schnauze stopfte.
Jetzt hatte ich nur ein Paar viel zu kurze Straßenschuhe, die so kurz waren, dass meine Zehen vorne rausragten. Außerdem klebte an denen noch alte Hundekacke.
Egal, dachte ich mir, quetschte mich in die Schuhe, setzte mir eine Klammer auf die Nase und sprang zur Haustür heraus.
Der Weg zum Lade verlief relativ ereignislos, bis auf, dass mir ein kleiner Bengel entgegenkam, der komischerweise anfing zu singen: "Hey Kaka Kurzschuh, tralali tralala, tralalahobsasa..." Oder so ähnlich. Dabei sah er an mir herab und grinse unverschämt.
Doch dann kam ich beim Geschäft an...