Der Manfred ist ein Prachtkerl

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by JanPillemann
This is a Chapter of the Story Aus dem Leben eines verrückten Sachsen. Go back to the previous Chapter

"Kata!", hörte ich die Stimme ein weiteres mal. "Dieser verdammte Kater! Nächstes mal nur fünf Bier!" Ich hatte mich offenbar verhört. Es war nicht meine Sohnemann, sondern der Manfred.
Oh, der Manfred! Was für ein Prachtkerl er nur war! Von den haarigen Füßen über den prächtigen Bierbauch bis zur wohl polierten Halbglatze! Na klar, sicherlich waren wir nur alte Freunde. Aber ich hatte von meinem Sohnemann gelernt, dass man immer auf der sicheren Seite ist, wenn man "no houmou" sagt. Oder denkt. Dachte ich mir.
Da ging die Garagentür mit einem Krach auf. Und da stand er, in all seiner Anmut. Er trug ein wunderschönes beiges Unterhemd. Es saß ziemlich stramm und war etwas zu kurz, sodass man den Ansatz von Manfreds Bauch erahnen konnte. "Ach ja, wer braucht schon ein Sixpack, wenn man so ein Faß hat!", schwärmte ich im Stillen. Ich blickte ihn mit schüchternem Blick an. "Ich hab ein kleines Problemchen. Könntest du mir mal unter die Arme greifen, du bist doch so ein starker Mann!" säuselte ich. Der Manfred sah mich schief an. Ach, diese Augen! Kaum zu erkennen unter der buschigen Mono-braue. Das machte sie umso geheimnisvoller!
Dann marschierte er schnurstracks auf mich zu...


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